Ums Verrecken nicht | „Tod eines Kritikers“ von Martin Walser

Nach seiner berüchtigten Dankesrede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels war das Erscheinen des Romans „Tod eines Kritikers“ kurz nach der Jahrtausendwende schon der zweite Auslöser einer öffentlichen Debatte um Martin Walser innerhalb weniger Jahre. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Suhrkamp Verlag und einige der bekanntesten Namen des sogenannten Literaturbetriebs waren an diesem Streit beteiligt, in dem es darum ging, wo und ob dieses Buch erscheinen durfte und ob es sich um einen Text mit antisemitischen Tendenzen handelt. Dieser Vorwurf wurde bereits geäußert, bevor das Buch auf dem Markt war und beeinflusste alles, was danach darüber gesagt wurde. Um sich ein eigenes Urteil zu bilden, ist es besser, die diese Aufregung um das Buch erst einmal zu vergessen und das ist heute, zwanzig Jahre später, sicher etwas leichter als damals.

Die Handlung des Romans beginnt mit dem Verschwinden eines berühmten Literaturkritikers namens André Ehrl-König. Am Abend nach seiner Fernsehsendung „Sprechstunde“ hatte man ihn noch auf einer Party des Pilgrim-Verlages gesehen. Auf dieser Party hatte der bekannte Schriftsteller Hans Lach ihm in einem Wutanfall vor allen Gästen Gewalt angedroht, weil der Kritiker dessen neuen Roman brutal verrissen hatte. Nach der Party findet jemand Ehrl-Königs Pullover draußen vor der Verleger-Villa blutverschmiert im Schnee liegen. Der Kritiker selbst ist seit diesem Abend spurlos verschwunden. Obwohl niemand eine Leiche findet, steht der wütende Schriftsteller Hans Lach wegen seiner Drohung unter Mordverdacht und wird inhaftiert.

Die Geschichte wird von einem anderen, weniger bekannten Schriftsteller namens Michael Landolf erzählt, der mit Hans Lach befreundet ist und nun dessen Unschuld beweisen will. Landolf schreibt Bücher über Mystik und führt zurückgezogen ein nicht sehr aufregendes Leben, über das wir kaum etwas erfahren. Er dient in diesem Roman als passive Projektionsfläche für die anderen Figuren der Münchner Literaturszene rund um den Pilgrim-Verlag, mit denen er sich nach einander trifft, um mehr über den Abend der Tat und den vermissten Kritiker herauszufinden. Dabei erfährt er, dass neben seinem Freund Hans Lach auch andere den Kritiker gehasst und ihm den Tod gewünscht haben. Unter diesen Leuten befindet sich zum Beispiel Rainer Heiner Henkel, der den Kritiker angeblich über Jahre hinweg unterstützt hatte. Wie ein Ghost-Writer hatte Henkel seinen Freund mit kernigen Sprüchen für seine Fernsehsendung versorgt und hinter den Kulissen sein Image vom extravaganten, unfehlbaren Literaturpapst inszeniert. Kurz vor seinem Verschwinden hatte sich Ehrl-König aber mit Henkel zerstritten. Eine andere von Landolf befragte Zeugin ist Julia Pelz, die Frau des Verlegers Pilgrim. Sie ist komplett der Esoterik verfallen und hätte den verhassten Kritiker wohl am liebsten dem Gott Saturn geopfert.

Wer hat es getan?

Der Roman folgt also der typischen Struktur eines Krimis. Die Tatverdächtigen werden nach einander abgeklappert. Im Hintergrund bleibt der berühmte Schriftsteller Hans Lach der Hauptverdächtige und schweigt geheimnisvoll. Es stellt sich heraus, dass er vor Jahren schon ein Buch mit dem Titel „Der Wunsch, Verbrecher zu sein“ geschrieben hatte, das manche jetzt als eine verschlüsselte Ankündigung seiner Tat interpretieren. Alle scheinen dieses Buch zu kennen und es werden ständig kryptische Abschnitte daraus zitiert, die angeblich darauf hindeuten, dass Hans Lach schon lange jemanden ermorden wollte und hierbei wahrscheinlich an den Kritiker André Ehrl-König gedacht hatte. Wie bei den meisten Krimis begleitet den Leser die Frage „Wer hat es getan?“ also fast durch den gesamten Roman und wie üblich gibt es gegen Ende eine mehr oder weniger überraschende Auflösung.

Aber für einen Krimi dreht sich diese Geschichte auffällig um die Persönlichkeit des vermeintlichen Mordopfers und diese wird ausgesprochen negativ dargestellt. Tatsächlich lässt sich der gesamten Konstruktion dieser Geschichte sehr deutlich anmerken, dass ihr alleiniger Zweck darin besteht, den verschwundenen Kritiker schlecht zu reden. Dieser André Ehrl-König ist, wie wir von seinen zahlreichen Feinden erfahren, ein selbstverliebter, geltungssüchtiger, verlogener, sexistischer und durchweg niedriger Charakter. Darin sind sich alle zu Wort kommenden Zeugen einig. Sie listen dem nach der Wahrheit suchenden Erzähler die schlimmsten Geschichten über den Kritiker auf, angefangen von seinen ungerechten Vernichtungsschlägen gegen hilflose Schriftsteller über den hinterhältigen Verrat an seinen engsten Freunden bis hin zu Details aus seinem Sexualleben. Keine Figur in diesem Roman sagt auch nur einen positiven Satz über Ehrl-König. Stattdessen sind sich alle in ihrem Urteil über dieses Scheusal so sicher und so einig, dass sie seitenweise Schmutz über ihn ausschütten und sich dabei untereinander fast wörtlich wiederholen.

Um es vorweg zu nehmen: Diese Ähnlichkeit unter den Aussagen hat einen bestimmten Hintergrund, denn am Ende stellt sich heraus, dass der Erzähler nicht ganz der Unbeteiligte war, der er zu sein schien, und die ganze Geschichte aus seiner eigenen, und – wie sich herausstellt – sehr parteiischen Perspektive präsentiert hat. Diese Wendung wirkt aber wie ein Schlupfloch, das Martin Walser zu seiner Selbstverteidigung nachträglich eingebaut hat, weil er die Kritik an diesem Buch beim Schreiben wohl schon kommen sah. Der literarische Kniff des parteiischen Erzählers entkräftet nicht und täuscht auch nicht darüber hinweg, das vorher ein parteiischer Autor über weit mehr als hundert Seiten aus allen Rohren auf die Figur des Literaturkritikers gefeuert hatte, ohne dass das für das Fortschreiten der Handlung in diesem Ausmaß irgendwie notwendig gewesen wäre. Wer ist also dieser André Ehrl-König?

Der echte Erlkönig

In der zweiten Auflage ist der Roman nicht mehr bei Suhrkamp sondern bei List erschienen, und hier schreibt im Klappentext der Journalist Arno Widmann: „Vergessen Sie Reich-Ranicki. Er kommt nicht vor.“ Ich weiß nicht, welches Buch Herr Widmann gelesen hat, aber dass es sich in Martin Walsers Roman „Tod eines Kritikers“ bei der Figur André Ehrl-König um Marcel Reich-Ranicki handelt ist vollkommen sonnenklar und wurde soviel ich weiß nicht einmal von Martin Walser selbst bestritten. Ehrl-König ist dank seiner Fernsehsendung mit großem Abstand der einflussreichste Literaturkritiker in Deutschland, er hat eine Glatze, er wirft beide Arme in die Luft, wenn er besonders ekstatisch über ein Buch spricht, wirft mit drastischen und zitierfähigen Urteilen um sich und ist, wie es mehrfach im Buch heißt, vermutlich nur deshalb so berühmt geworden, weil er einen bestimmten Akzent und eine bestimmte Art zu sprechen hat, die sich besonders einfach imitieren lässt.

Mit einem bestimmten zusätzlichen Detail verrät Walser zwar indirekt aber ganz unmissverständlich, dass es sich bei Ehrl-König um Reich-Ranicki und bei seinem vermeintlichen Mörder Hans Lach um Martin Walser selbst handelt. Dieses Detail liefert gleichzeitig eine Erklärung für Walsers Hass auf Reich-Ranicki. Im Roman folgt Ehrl-Königs Literatursendung dem Prinzip, dass er in jeder Folge ein schlechtes und ein gutes Buch bespricht. Am Abend vor seinem Verschwinden bespricht der Kritiker den neuen Roman von Hans Lach also als das schlechte Buch und das gute Buch ist in dieser Sendung ein Roman des amerikanischen Schriftstellers Philip Roth. Wenn man sich jetzt fragt, wann zuletzt ein Buch von Martin Walser im „Literarischen Quartett“ besprochen wurde, stößt man auf die Folge vom vierzehnten August 1998: Da ging es sowohl um Walsers Buch „Ein springender Brunnen“, als auch um den Roman „Amerikanisches Idyll“ von Philip Roth.

„Ein springender Brunnen“ ist ein autobiographisches Werk über Walsers Kindheit in der Nazi-Zeit. Reich-Ranicki hatte Walser in der damaligen Sendung indirekt vorgeworfen, diese Zeit zu beschönigen, da unter den vielen Figuren niemand der SA, der SS, der HJ oder der Wehrmacht angehöre und die Verbrechen dieser Zeit im Roman ausgespart worden seien. Außerdem sagte Reich-Ranicki in dieser Sendung:

Er kann viel, dieser Martin Walser, erzählen kann er ums Verrecken nicht! Er weiß überhaupt nicht, was Erzählen ist. Alle seine Romane sind geschrieben in einem Stil der Aneinanderreihung von Mitteilungen, immer wieder Mitteilungen aneinandergereiht, aber nichts wird anschaulich gemacht.

Marcel Reich-Ranicki, Das Literarische Quartett, 14. August 1998

In „Tod eines Kritikers“ wird immer wieder Ehrl-Königs Gewohnheit erwähnt, Autoren erst zu loben, wie hier in „er kann viel, dieser Martin Walser“, um sie dann im nächsten Satz umso vernichtender zu kritisieren. Vielleicht war es dieses Urteil Reich-Ranickis, das Walser dazu bewegte, in Form eines Romans zurück zu schlagen. Die gegenseitige Abneigung zwischen ihm und dem Kritikerpapst hat allerdings noch tiefere Wurzeln. Schon in Walsers Roman „Ohne einander“ taucht als Nebenfigur ein geschwätziger, selbstherrlicher Literaturkritiker namens Willi André König auf, Spitzname „Erlkönig“, der offensichtlich Reich-Ranicki darstellen sollte. Auch dieses Buch wurde im „Literarischen Quartett“ besprochen. Reich-Ranicki konnte über diesen kurzen Gastauftritt in Walsers Literatur noch lachen und lobte das Buch, allerdings auch hier schon nicht ohne den Zusatz: „Walser ist kein Erzähler, ist es nicht, er kann Romane ums Verrecken nicht schreiben!“

Die volle Ladung Hass

Im Gegensatz zu diesem Vorläufer namens Willi ist die Figur André Ehrl-König in „Tod eines Kritikers“ keine Nebenfigur mehr, sondern das Zentrum, um das die Handlung kreist. Der Schmutz, mit dem er von allen Seiten beworfen wird, hat wenig mit seiner Arbeit als Kritiker zu tun. Es geht um die Einlagen, die er in seinen Schuhen trägt, um größer zu wirken, um seine gekränkte Eitelkeit, wenn Schriftsteller ihn falsch gegrüßt oder nicht ausreichend gelobt haben, und seine außerehelichen Eskapaden und sexuellen Vorlieben. Zwischen diesen Angriffen taucht wie ein Leitmotiv des Romans immer wieder der von Hans Lach stammende Satz auf: „Eine Figur, deren Tod vollkommen gerechtfertigt erscheint, das wäre Realismus.“ In Walsers Roman wünscht man diesem Kritiker also den Tod, ganz im Ernst und ohne literarisch-satirisches Augenzwinkern. Walser konnte sich sicher sein, dass Reich-Ranicki hierüber nicht mehr lachen würde. Auch das Timing dieses Racheaktes war im Jahr 2002 perfekt, denn die letzte Folge des „Literarischen Quartetts“ war im Jahr zuvor gesendet worden und Reich-Ranicki würde also nicht vor laufender Kamera so tun können, als interessiere Walsers Roman ihn nicht.

Neben Reich-Ranicki sind im Roman auch Siegfried Unseld als der Verleger Pilgrim, Ulla Berkewicz als dessen Frau, Walter Jens, Jürgen Habermas und andere wieder zu erkennen, die nicht alle schmeichelhaft porträtiert werden, aber keiner von ihnen wird so mit Schmutz beworfen wie der Kritiker. Zur Verteidigung Reich-Ranickis meldete sich bereits vor der Veröffentlichung des Romans Frank Schirrmacher in der FAZ. Weil Walser angeblich darum gebeten habe, Teile des Romans in der FAZ vorab erscheinen zu lassen, ausgerechnet in der Zeitung, für die Reich-Ranicki schrieb, antwortete Schirrmacher in einem offenen Brief, in seiner Zeitung werde dieses Werk nicht erscheinen. „Ihr Roman ist eine Exekution“ schreibt er dort, und es sei ein „Dokument des Hasses“. Außerdem sieht er aber in der Ehrl-König angedichteten „Herabsetzungslust“ und „Verneinungskraft“ antisemitische Klischees. Der vermeintliche Mord, von dem das Buch handelt, ist für ihn vor allem „der Mord an einem Juden“. Schirrmacher greift aus dem Roman den Satz heraus „Umgebracht zu werden paßt doch nicht zu André Ehrl-König,“ und schreibt dazu:

Es ist dieser Satz, der mich vollends sprachlos macht. Er ist Ihnen so wichtig, daß er zweimal in dem Roman vorkommt. Auf dem Hintergrund der Tatsache, daß Marcel Reich-Ranicki der einzige Überlebende seiner Familie ist, halte ich den Satz, der das Getötetwerden oder Überleben zu einer Charaktereigenschaft macht, für ungeheuerlich.

Frank Schirrmacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Mai 2002

Schirrmachers Brief ist die Empörung deutlich anzumerken. Offensichtlich wollte er Walser so hart wie möglich treffen und verrät den FAZ-Lesern hier sogar die überraschende Wendung am Ende des Buches. Es mag sein, dass sein später auch durch Jan Philipp Reemtsma bestätigter Vorwurf, Walser spiele mit antisemitischen Klischees, zumindest teilweise berechtigt ist, aber meiner Meinung nach spielt die jüdische Herkunft des Kritikers in diesem Roman nur eine untergeordnete Rolle. Sie wird erst in der zweiten Hälfte erwähnt und auch nur in einem bestimmten Zusammenhang, der Schirrmachers Brief quasi vorwegnimmt: Gewisse Zeitungen werfen dort dem vermeintlichen Mörder Hans Lach aufgrund seiner Tat Antisemitismus vor. Walser hatte diese Richtung der Debatte also schon kommen sehen, konnte sie aber durch die ironische Vorwegnahme nicht vermeiden. Der eigentliche Skandal ist meiner Meinung nach aber, dass Walser seinen Roman und seine Aufmerksamkeit als einer der berühmtesten Schriftsteller in Deutschland missbrauchte, um ganz gezielt seinen Hass auf eine reale Person auszuschütten und ihr damit quasi öffentlich den Tod zu wünschen. Dieser Hass hat offenbar eine lange, sehr persönliche Geschichte und ob neben all den gekränkten Eitelkeiten auch antisemitische Ressentiments zu seinen Ursachen zählen, ist eigentlich zweitrangig.

Epilog in der spanischen Villa

Wenn man von den Wirklichkeitsbezügen des Buches und ihren Deutungsmöglichkeiten einmal absieht und den Roman nur als solchen beurteilt, kommt er fast noch schlechter weg. Es ist einfach ein mittelmäßiger Krimi. Die Handlung läuft der Frage nach Tat und Täter hinterher, die irgendwann auf nicht besonders originelle Weise aufgelöst wird. Die danach noch verbleibenden vierzig Seiten sind aber noch schlimmer. Walser hatte anscheinend das Gefühl, den Krimi nicht einfach als solchen stehen lassen zu dürfen und vom Ende her beweisen zu müssen, dass es sich hier doch um höhere Literatur handelt. Wir begleiten jetzt Hans Lach, wie er mit der von ihm verehrten Verlegergattin Julia Pelz, also Ulla Berkewicz, sofort nach dem Tod ihres Mannes nach Spanien fliegt, was heute etwas geschmacklos wirkt, da Siegfried Unseld kurz nach der Veröffentlichung des Romans tatsächlich verstarb. In Spanien nistet sich der Schriftsteller auf Einladung seiner Angebeteten in der dortigen Villa des Verlegerpaares ein, um sich von der Zeit im Gefängnis zu erholen, mit ihr erotisch-literarischen Austausch zu pflegen, und Spanisch zu lernen. Die beiden geistreichen Kulturmenschen lesen sich hier gegenseitig Passagen aus ihren Texten vor und wir müssen als Leser leider mit dabei sein. Zwischen dem prätentiösen Literatur-Gequatsche muss man auch noch einen sich über zehn Seiten erstreckenden, zusammenhanglos hingestammelten Monolog eines gewissen Mani Mani lesen, den Hans Lach in der Psychiatrie kennengelernt hat und den er für ein literarisches Genie hält. Das ist alles so schwer zu ertragen, dass man sich wünscht, André Ehrl-König möge im spanischen Idyll auftauchen und Hans Lach bitten, dass er doch ums Verrecken nochmal endlich zum Ende der Geschichte kommen soll.

Der Roman scheitert insgesamt also daran, dass Walsers Hass auf Reich-Ranicki sein einziger Zweck ist. Das geistreich geschwätzige Ende, das die Konstruktion wohl ins literarische herüberretten soll, macht es nur schlimmer. Grundsätzlich spricht nichts gegen einen einfachen Krimi im Schriftstellermilieu mit an realen Personen angelehnten Figuren. Einem entspannteren, zu seinem Stoff und dieser Szene etwas distanzierteren Autor wäre das vielleicht gelungen, vielleicht sogar einem entspannteren Martin Walser, denn auch wenn Reich-Ranicki es nicht wahrhaben wollte, kann er natürlich erzählen, und das merkt man auch in diesem Buch, aber nicht der böse Kritiker sondern er selbst stand sich in diesem Text mit gekränkter Eitelkeit im Wege.


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Ein Gedanke zu “Ums Verrecken nicht | „Tod eines Kritikers“ von Martin Walser

  1. Eine wirklich gut recherchierte, zutreffende Einschätzung. Aus meiner Sicht wurde Walser aus irgendwelchen Gründen überschätzt. Ich habe ihn einmal bei einer Lesung erlebt und ihn auch mal nach einem Foto gefragt als ich an einem Band zur Literatur nach 1945 gearbeitet habe (für UTB). Ich habe einen distanzierten und selbstgefälligen Mann erlebt …Übrigens menschlich gesehen das Gegenteil von Christa Wolf….

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