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Aufräumarbeiten im Diskurs | „Archäologie des Wissens“ von Michel Foucault

Die Geschichte der Ideen und insbesondere der Wissenschaften wird uns oft als eine klar in Kapitel unterteilbare Chronologie präsentiert. Anscheinend gibt es immer wieder lange Epochen mit nur sehr langsamen Fortschritten oder sogar Stagnation, bis einem großen Denker ein Durchbruch gelingt und alles wieder in Bewegung gerät. Einzelne Werke eines Newton, Darwin, Freud oder Einstein …

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Der zweite Teil des Rätsels | „König Ödipus“ von Sophokles

Nach der Sage, die deutlich älter ist, als das berühmte Theaterstück, hatte Ödipus die Region um die Stadt Theben von der Herrschaft der tyrannischen Sphinx befreit. Dieses dämonische Mischwesen aus Frau und Löwe behelligte alle Vorbeikommenden mit einem Rätsel: Was ist es, das mit einer Stimme begabt, bald vierbeinig, zweibeinig und dreibeinig wird? Wer die …

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Traulich und treu ist’s nur in der Tiefe | „Nullzeit“ von Juli Zeh

Sven, der Ich-Erzähler des Romans „Nullzeit“ ist leidenschaftlicher Taucher und hat irgendwann einmal ein Jurastudium abgeschlossen. Das sind aber schon die beiden einzigen Gemeinsamkeiten mit der Autorin des Romans. Denn im Gegensatz zur öffentlich sehr präsenten (manchmal vielleicht überpräsenten?) Juli Zeh, die neben ihrer literarischen, politischen und journalistischen Aktivität nicht nur eine Promotion abgeschlossen hat, …

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Mother, should I build the wall? | „Symbole der Wandlung“ von Carl Jung

In seinem Buch „Symbole der Wandlung“ analysiert Carl Jung mythologische Stoffe und Symbole aus allen fünf Kontinenten und verschiedensten Epochen der Menschheitsgeschichte und arbeitet ihre Verbindungslinien zur menschlichen Psyche heraus. Der Ausgangspunkt des Buches ist die Traumdeutung von Jungs Freund und Lehrer Sigmund Freud, über die Jung mit diesem Werk weit hinausgeht. Zunächst stimmt Jung …

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Die Erbsünde der Wissenschaft | „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht

Bertolt Brechts politisches Stück „Leben des Galilei“ handelt von der Wechselwirkung zwischen der Forschung und ihren politischen und wirtschaftlichen Zwängen und formuliert eine Antwort auf die Frage, wozu Wissenschaft überhaupt gut ist. Galileo Galilei unterrichtet Mathematik an der Universität in Padua und erforscht nebenbei in seinem heimischen Studierzimmer die Bewegung der Himmelskörper. Die venezianische Obrigkeit …

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Unterwegs zu sich selbst | „Frausein“ von Mely Kiyak

Nach ihrem im Jahr 2018 veröffentlichten Essay „Haltung“ ist zwei Jahre später nun „Frausein“ das zweite Buch in relativ kurzer Zeit, in dem Mely Kiyak gesellschaftliche Themen und persönliche Erfahrungen mit einander verbindet. In „Haltung“ ging es um die hilflose Reaktion deutscher Medien auf den neu aufblühenden Rechtsextremismus. Enttäuscht von der eigenen Branche, die den …

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Liste der aktiven deutschsprachigen Literaturzeitschriften

Die nachfolgende Liste verlinkt Literaturzeitschriften im deutschsprachigen Raum, die in den vergangenen Monaten aktiv waren. Insgesamt sind Literaturzeitschriften offenbar gerade in einer schwierigen Situation. Von einer Krise war schon vor fünfzehn Jahren die Rede (und vermutlich schon lange vorher), aber anscheinend hat sich die Lage inzwischen noch verschärft. Selbst nach einer kurzen Recherche stößt man …

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Der blinde Fleck | „Geist und Kosmos“ von Thomas Nagel

Das große Ziel der Naturwissenschaften ist es, prinzipiell alles erklären zu können. Etwas erklären bedeutet in der Regel, es zurückzuführen auf etwas Einfacheres, das bereits erklärt ist, und es so in eine möglichst lückenlose Kette von Erklärungen einzubetten, die bis zu den elementarsten Wahrheiten hinunterreicht, die nicht weiter erklärt werden müssen oder können. Die komplexen …

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An der schönen Oberfläche | „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde

Wie Goethes berühmtestes Drama beginnt auch Wildes einziger Roman mit einem Dialog zwischen Gott und Teufel. Ersterer ist hier vertreten durch den Maler Basil Hallward, letzterer durch seinen alten Schulfreund Lord Henry Wotton. Hallward ist ein gutmütiger Schöpfer mal herausragender und mal mittelmäßiger Kunst und Lord Wotton ist ein zynischer, herablassender Dandy, der zu jedem …

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Die Welt aus der Sicht eines Idioten | „Serotonin“ von Michel Houellebecq

Im Jahr 2008 gab Michel Houellebecq mit einer Mischung aus Selbstkritik und Koketterie in seinem Briefwechsel mit Bernard-Henri Levy die folgende Selbstbeschreibung: „Als stilloser Autor platter Bücher bin ich nur durch eine Reihe geschmacklicher Fehlurteile zu literarischer Berühmtheit gelangt, die verwirrte Kritiker vor einigen Jahren abgegeben haben. Glücklicherweise ist man meiner kurzatmigen Provokationen seither überdrüssig …

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Der falsche Mann für den Job | „Rage“ von Bob Woodward

Bob Woodward ist eine Ausnahmeerscheinung im amerikanischen Journalismus. Seine Enthüllungsarbeit zum Watergate-Skandal zusammen mit seinem Reporterkollegen Carl Bernstein, die beide 1974 in ihrem Buch „All the President’s Men“ zusammenfassten und die später mit Robert Redford als Woodward und Dustin Hoffman als Bernstein verfilmt wurde, gilt als Meilenstein der investigativen Recherche und führte zum Rücktritt von …

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Im freien Fall | „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist

Wie ein Zauberer, der behauptet, er werde gleich seinen Assistenten in zwei Teile zersägen, und dem man dann interessiert dabei zusieht, nicht weil man glaubt, dass der arme Mann tatsächlich halbiert wird, sondern wegen seiner Kunst, das Unmögliche real aussehen zu lassen, so beginnt auch Heinrich von Kleist seine berühmte Novelle „Michael Kohlhaas“ mit einer …

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Wie ich den Buchblog-Award 2020 nicht gewann

Es ist ein handfester Skandal: Anton Weyrothers Literaturpodcast, der uns in diesem Jahr schon Werke von Wendy Brown und Jan Assmann näher brachte, berühmten Romanen von W.G. Sebald und Umberto Eco mit brillanten Rezensionen ihren rechtmäßigen Platz im Kanon der Weltliteratur für die Ewigkeit zuwies und selbst klassische Werke von Thomas Pynchon, Carl Jung, Thomas …

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Maximale Entropie | „Die Versteigerung von No. 49“ von Thomas Pynchon

Thomas Pynchon, der leider nicht für ein Interview zur Verfügung stand, gilt wegen seiner Zurückgezogenheit als die große, rätselhafte Figur der amerikanischen Gegenwartsliteratur. „Die Versteigerung von No. 49“ aus dem Jahr 1966 ist sein zweiter und bisher kürzester Roman. Die Hauptfigur namens Oedipa erfährt eines Tages, dass sie zur Testamentsvollstreckerin des verstorbenen Multimillionärs Pierce Inverarity …

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Überdosis Natur | „Der Defekt“ von Leona Stahlmann

Der Roman „Der Defekt“ handelt von der Suche nach Akzeptanz für den eigenen Körper und die eigene Sexualität. Für die sechzehnjährige Mina gehen erotische Erlebnisse bevorzugt mit Schmerz einher. Das entdeckt sie im Zusammensein mit dem achtzehnjährigen Vetko, der in ihrer aufblühenden Sadomaso-Beziehung die Rolle ihres dominanten Gegenparts einnimmt. Mina kennt Vetko zunächst nur als …

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Dreifach destilliert | „Absalom, Absalom!“ von William Faulkner

Der biblische Abschalom aus dem zweiten Buch Samuel hat ein wechselhaftes Verhältnis zu seinem Vater, dem König David. Zunächst bemerkt er einen Inzest seines Bruders Amnon mit einer ihrer Schwestern und ermordet den Bruder aus Rache. Er muss aus seinem Elternhaus fliehen bis Davids Zorn gegen ihn verraucht ist und er Jahre später zurückkehren kann. …

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Gefahr aus der Tiefe | „Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten“ von Carl Jung

In seinem Buch „Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten“ gibt Carl Jung eine verhältnismäßig kurze Einführung in seine umfangreiche Theorie der Psyche. So wie Sigmund Freud, mit dem Jung eng befreundet war und dessen Thesen er als einer der ersten unterstützte und aufgriff, setzt sich alles Psychische eines Menschen, zusammengefasst unter dem Überbegriff …

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Die Götter müssen verrückt sein | „Gilgamesh“ von Raoul Schrott

Im dritten Jahrtausend vor Christus war die Stadt Uruk im Gebiet des heutigen Irak die vielleicht größte und erste Metropole der Welt. Mit einer Fläche von 5,5 Quadratkilometern wäre sie nach heutigen Maßstäben eher eine Kleinstadt, aber für antike Verhältnisse war das eine gigantische Siedlungsgröße, die von der Stadt Rom beispielsweise erst im zweiten Jahrhundert …

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Drei Gesichter eines Defekts | „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ von Theodor W. Adorno

Im Jahr 1967 hielt Theodor W. Adorno bei einem Aufenthalt an der Universität Wien einen Vortrag über den damals in der Gestalt der NPD neu aufkommenden, deutschen Rechtsradikalismus. Zu dieser Zeit stand die Frage im Raum, wie es überhaupt sein konnte, dass nicht sehr lange nach dem Zweiten Weltkrieg schon wieder eine rechtsradikale Partei in …

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Was der Besuch hier wollte | Das UFO-Video vom November 2004

Am 27. April 2020 deklassifizierte das amerikanische Verteidigungsministerium eine Reihe von Videos, auf denen Flugobjekte zu sehen sind, die laut Pentagon trotz eingehender Untersuchungen unidentifiziert geblieben sind. Es handelt sich hier um im Internet längst bekannte, kurze Videoclips mit kryptischen Namen wie FLIR und GIMBAL, die in den vergangenen Jahren vom US Militär aufgenommen wurden …

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Lebenslauf einer Theorie | „Achsenzeit“ von Jan Assmann

Dem Pariser Bibliothekar Abraham-Hyacinthe Anquetil-Duperron gelingt um die Mitte des achtzehnten Jahrhunderts die erste Übersetzung des Zend-Avesta, der heiligen Schrift der durch den alt-iranischen Propheten Zarathustra gegründeten zoroastrischen Religion. Nebenbei macht Anquetil-Duperron bei der Übersetzungsarbeit eine Beobachtung, die noch Jahrhunderte später Philosophen und Historiker faszinieren soll: Zarathustra hat vermutlich im sechsten Jahrhundert vor Christus gelebt …

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Gnadenlose Zeit | „Austerlitz“ von W.G. Sebald

Die Erinnerung an den Nationalsozialismus und seine Verbrechen, die schon 1998 von Martin Walser in seiner berüchtigten Friedenspreis-Rede als zu viel empfunden wurde, und manchem seit jeher als lästige Pflichtübung gilt, spielt für Jaques Austerlitz, die Hauptfigur in W.G. Sebalds letztem Roman, eine vollkommen umgekehrte Rolle. Austerlitz fehlt die Erinnerung, er muss sie sich mühsam …

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Die große Klage | „Doktor Faustus“ von Thomas Mann

In den mehr als siebzig Jahren seit seiner Veröffentlichung ist sicher alles über diesen Roman gesagt worden, aber trotzdem hier ein kurzer Punkt dazu. Erst das Allgemeine: „Doktor Faustus“ ist die Lebensgeschichte des Komponisten Adrian Leverkühn, erzählt von seinem Freund Serenus Zeitblom. Letzterer ist Gymnasiallehrer für alte Sprachen und drückt sich entsprechend altertümlich aus, womit …

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Das andere Ende der Geschichte | „Europadämmerung“ von Ivan Krastev

Ganz am Ende des Buches, in der Danksagung, erwähnt Ivan Krastev seinen Literaturagenten, der ihn überzeugt habe, „dass nur eines schlimmer ist, als mitten in einem großen Umbruch ein Buch zu schreiben, nämlich es nicht zu schreiben“. Mit dem großen Umbruch sind die Massenmigration und der Aufschwung des Rechtspopulismus in Europa gemeint. Krastevs ernüchternder Essay …

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Die zu gute Recherche | „Der Friedhof in Prag“ von Umberto Eco

Als im Jahr 2011 „Der Friedhof in Prag“ erschien, waren sich Süddeutsche Zeitung und FAZ einig, dass es sich um einen gescheiterten Roman handelte. Der Plot dieses letzten großen Werkes von Umberto Eco klingt aber zunächst eigentlich so gut, dass dieses Scheitern – wenn man sich diesem Urteil anschließen wollte – erstaunlich ist. Der im …

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Der letzte Alleskönner | „Maker of Patterns“ von Freeman Dyson

Freeman Dysons Autobiographie „Maker of Patterns“ beginnt mit so etwas wie einer Entschuldigung. Im Vorwort schreibt Dyson, so wie das Buch „The Double Helix“ des Biologen James Watson basiere auch „Maker of Patterns“ auf Briefen, die der Autor über die Jahrzehnte an seine Eltern geschrieben habe. Nur leider habe er im Gegensatz zu Watson hier …

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Neues vom ersten Dichter | „Theogonie“ übersetzt von Raoul Schrott

Die göttliche Familie der griechischen Antike hat ihre ganz eigenen Probleme. Die Erde Gaia und der Himmel Uranos zeugen eine erste Generation von Nachkommen, die Titanen, aber Uranos findet alle seine Kinder so hässlich, dass er sie in den Mutterboden zurückstopft. Die Erde wehrt sich dagegen und stiftet ihren Jüngsten, Kronos, dazu an, den eigenen …

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Medienkritik von innen | „Haltung“ von Mely Kiyak

Der Essay „Haltung“ ist Mely Kiyaks Antwort auf das „Haltung zeigen!“, das man sich auf Preisverleihungen der Medienbranche gegenseitig zuruft. Ihre Antwort ist: Haltung zu zeigen wäre vor Jahren schon nötig gewesen und genügt nicht mehr, denn die Rechtsradikalen sitzen jetzt in den Parlamenten und verändern das Land bereits. Statt der bloßen Zurschaustellung einer Haltung …

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Früher war mehr Lametta | „Retrotopia“ von Zygmunt Bauman

Im kurz vor seinem Tod im Jahr 2017 vollendeten Werk „Retrotopia“ analysiert der Soziologe Zygmunt Bauman Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit. Das Themenspektrum des Buches ist breit und erstreckt sich von weltpolitischen Erscheinungen wie dem internationalen Terrorismus, globalen Migrationsbewegungen und dem Aufstieg der Rechtspopulisten bis hin zum privaten Nutzungsverhalten moderner Kommunikationsmittel und einem zunehmenden individuellen Gefühl …

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Aufstieg des homo oeconomicus | „Die schleichende Revolution“ von Wendy Brown

„Die schleichende Revolution“ von Wendy Brown ist eine schonungslose Darstellung des Neoliberalismus, ein schwer zugängiges und gleichzeitig aufrüttelndes Buch. Anstrengend zu lesen ist es, weil es den Anspruch verfolgt, der wissenschaftlichen Theorie über den Neoliberalismus etwas substanzielles hinzuzufügen. Aufrüttelnd ist es, weil es zeigt, wie der Neoliberalismus es schaffen kann, die Demokratie von innen zu …

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